Metabolisches Syndrom


Was steckt hinter dem metabolischen Syndrom?


Metabolisches Syndrom birgt gesundheitliche Gefahren in sich

Speiseangebote und Getränke viellerlei Art sind allgegenwärtig. Die lebensmittelverarbeitende Industrie mit ihren technischen Herstellungsweisen macht uns das Leben leicht und bequem. Leicht und bequem in der Hinsicht, dass wir die Suppeneinlage mit heißem Wasser überbrühen und fertig. Leicht und bequem, wenn wir eine Fertigpizza in den Backofen oder den Mikrowellenofen schieben. Wir müssen nur zum Einkaufen. Vor dem Essen haben wir nur die Tüte oder die Packung aufzuschneiden, nach dem Verzehr haben wir wenig Abwasch. Wir können also gleich weiter arbeiten, fernsehen oder was sonst so ansteht unternehmen.

Der Bumerang bleibt nicht aus

Mehr als 60 Prozent aller Menschen, die in den sogenannten modernen Industrienationen leben, schleppen viel zu viel an Körpergewicht mit sich herum. Übergewicht ist ein Wegbereiter von Gesundheit zu Krankheit.


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Das metabolische Syndrom

Das metabolische Syndrom ist eine Kombination aus Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten, Insulinresistenz (Typ-2-Diabetes, s. Seite 53ff im Buch von Prof. Dr. med. Jörg Spitz "Superhormon Vitamin D" und abdomineller Fettleibigkeit (bauchbetontes Übergewicht). Erfreulich ist es, das sich das Sonnenhormon gleich auf mehrere Risikofaktoren des metabolischen Syndroms auswirkt. Denn neben dem Blutdruck beeinflusst es auch die Bauchspeicheldrüse, die Wirkung des Insulins und hilft sogar beim Abspecken, wie eine aktuelle Studie an der Universität von Minnesota/USA zeigt, von der die Forschungsleiterin, Professor Shalamar Sibley, 2009 beim 1. Jahreskongress der Gesellschaft für Endokrinologie in Washington berichtete:

Gefährliches Bauchfett - Körperfett

Auf der Seite 51 im Buch "Superhormon Vitamin D" von Prof. Dr. med. Jörg Spitz steht geschrieben:

  • Im Bauchfett (medizische korrekt: viszerales Fett) bilden sich zahlreiche negative Botenstoffe, die sich auf die Gesundheit auswirken und zum Beispiel im ganzen Körper Entzündungen und Gefäßveränderungen auslösen, aber auch Herzinfarkt und bösartige Tumore verursachen können. Ein dicker Bauch ist also nicht nur ein "Schönheitsfehler", sondern ein ganz wesentlicher Krankheitsfaktor.
  • Als wichtiger Marker für das Bauchfett und somit für das persönliche Gesundheitsrisiko gilt der Taillenumfang: Er sollte nach Einschätzung der WHO = Weltgesundheitsorganisation bei Frauen nicht über 88 Zentimeter betragen, bei Männer nicht über 102.

Wer einen normalen Vitamin-D-Spiegel aufweist, tut sich leichter Pfunde purzeln zu lassen

Warum das so ist: Vitamin D fördert die Bildung des Botenstoffs Leptin. Leptin ist ein Hormon, das dem Gehirn während des Essens signalisiert, wann man genug Nahrung zu sich genommen hat. Fehlt dieser Botenstoff - dieses Satt-Signal - wird dem Körper unnötigerweise weiter Energie (Kalorien) zugeführt und das Gewicht steigt automatisch an.

Ein neues Abnehm-Wundermittel ist Vitamin D  leider nicht

Ohne Kalorienreduktion und gesteigerte körperliche Aktivität sinken die Pfunde nicht auch wenn Sie ausreichend mit dem Sonnenhormon Vitamin D versorgt sind.

Eine ausreichende Vitamin D -Versorgung

  • reduziert den Bluthochdruck
  • schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall
  • vermindert das Sterblichkeitsrisiko nach einem Herzinfarkt
  • hilft, die periphere arterielle Verschlusserkrankung (Schaufensterkrankheit) zu vermindern
  • wirkt dem Raynaud-Symtom entgegen (Finger werden weiss, kalt und blau)
  • verbessert die Prognose bei Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • beugt den Risokofaktoren eines metabolischen Syndroms vor

metabolisches Syndrom Ernährung

metabolisches Syndrom - was die Krankheit bedeutet

Wohlstand und Überfluss bildet die Wurzel einer gesundheitlichen Katastrophe, die bereits über die Ufer getreten ist. Wir kennen keine Nahrumgskappheit mehr. Der Körper verbraucht die eingelagerten Reserven nicht mehr. Die Bewegung ist aufgrund der Industriealisierung sehr eingeschränkt, wir sitzen oder stehen am Arbeitsplatz. Die Mahlzeiten sind zu kohlenhydratlastig, zu süß und viel zu viel über den Tag verteilt. Wein, Bier, Chips, Schokolade kommen noch obendrauf. Nicht einmal für die Beschaffung unserer Nahrumgsmittel benötigen wir viel Energie. Der nächste Supermarkt, das Restaurant, der Schnellimbiß liegen in Reichweite weniger Schritte, meistens. Das Ergebnis: Der Mensch verfettet, was zu erheblichen gesundheitlichen Gefahren führt. Das nennt man dann "Metabolisches Syndrom".

Das Metabolische Syndrom bedeutet, das Zusammentreffen mehrerer Risikofaktoren, die dann in Kombination zu einem deutlich erhöhtem Risiko für Gefäßerkrankungen führen. Betrachtet man das metabolsche Syndrom in seiner zeitlichen Entwicklung, kann man sagen, das die Menschen, die an einem metabolischen Syndrom leiden oder die Merkmale eines metabolischen Syndroms aufweisen ständig steigt. Der Zeitpunkt, an dem das metabolische Syndrom auftritt rückt immer weiter vor in die jüngeren Jahre bis hin ins Kindesalter.

Was können Sie tun? Wie ist das metabolische Syndrom gezielt zu therapieren?

  • den Lebenstil verändern
  • es gar nicht erst zum metabolischen Syndrom kommen zu lassen
  • Vorsorge treffen
  • gesunde Ernährung
  • wenig Kohlenhydrate
  • Obst und Gemüse
  • viel Wasser trinken (keine süßen Getränke)
  • Vitamin D - Speicher testen lassen (Vitamin D Mangel hat Folgen)
  • Ernährungsumstellung
  • täglich eine Basensuppe zubereiten
  • eine Stoffwechselkur durchführen











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