Schulter-Arm Syndrom

Kam das Schulter-Arm Syndrom wirklich so plötzlich?


Haben Sie vielleicht Vorzeichen nicht wahrgenommen, bevor sich das Schulter-Arm Syndrom bemerkbar machte?


Haben Sie es vorgezogen, die Vorzeichen mit Schmerzmittel zu betäuben, um Ihre Ruhe zu haben? Vielleicht haben Sie Anzeichen, die nicht unmittelbar auf ein Schulter-Arm Syndrom hindeuteten, missverstanden? Wie war das bei Ihnen?

Wussten Sie das ein Schulter-Arm Syndrom Symptome (Zervikobrachialsyndrom) mit der Galleblase in Verbindung stehen kann und Sie deshalb Schmerzen im Schultergelenk verspüren?

Ich wusste das nicht, als ich vor vielen Jahren ein Schulter-Arm Syndrom hatte. In der Rückschau weiß ich, dass ich vor dem Schulter-Arm Syndrom mehrmals Gallenkoliken hatte. Ich ließ mich bezüglich der Gallenkolik gründlich untersuchen. Die Untersuchung ergab keinen Befund an der Gallenblase. Aber da war der Vorbote. Die Gallenkoliken hörten schlagartig auf, als ich mich entschied eine seinerzeit bestandene schwierige Partnerschaft aufzugeben.

Ihre Galle mag es nicht, wenn Sie mit Verbitterung, Neid, Hass zu tun haben. Die Galle läuft über oder zeigt sich in Form einer Gallenkolik mit starken Schmerzen, weil sich in der Gallenblase möglicherweise Gallensteine bilden.

Sie kennen bestimmt die Aussage "da läuft mir die Galle über" oder "da kommt mir die Galle hoch" usw. Groll, Hass, Verbitterung schlagen sich auf die Galle nieder. Wenn dann auf das Signal der Galle zum Beispiel durch eine Gallenkolik nicht im guten Sinne eingegangen wird, meldet sich der Körper auf andere Art und Weise wieder. In unserem Falle mit dem Schulter-Arm Syndrom, das ist aber nur ein Beispiel.

Eine Partnerschaft zu beenden sollte nicht die Lösung sein, wenn andere Wege offen stehen, die zu gehen möglich sind. Ich meine hier wieder einmal die Sicht auf die Ernährungs-Umstellung zu nehmen. Mit der Basensuppe nach Dr. med. Walter Mauch können wirklich schnell Verbesserungen der Beschwerden erreicht werden und eine Entfernung der Gallenblase möglicherweise verhindert werden.

Die Schulter-Arm Syndrom Therapie sollte mit Kortisons und Physiotherapie einhergehen. Die Nebenwirkungen des Kortison versetzten mich in Todesangst.

Die Schmerzen, die ich durch das HWS Schulter-Arm Syndrom zu ertragen hatte, waren sehr schwer auszuhalten. Das allererste Mal in meinem Leben bekam ich aufgrund der heftigen Schmerzen Kortison gespritzt. Die Wirkung dieser Spritze brachte mich in eine Situation, die mit den Schmerzen des Schulter-Arm Syndrom nicht zu vergleichen war. Es wurde mir nicht gesagt, dass ich nicht mit dem Auto fahren dürfte. Ich fuhr also nach Hause. Aus dem Auto kam ich schon wegen der Schmerzen kaum heraus. Als ich ausgestiegen war, merkte ich, wie es mit sehr schlecht wurde und ich kaum noch etwas sah und Schwindel einsetzte. Die Treppe zur zweiten Etage kam ich gerade noch hoch und dann krabbelte ich in mein Zimmer und blieb auf dem Teppich liegen, etwa 2 Stunden. Herzrasen, Kopfkrämpfe, Angstzustände, Atemnot lösten sich ab oder traten auch gleichzeitig auf.

Aufgrund der Erfahrung mit dem Schmerzmittel Kortison (eigentlich Entzündungshemmer) habe ich die eigene Verantwortung wieder übernommen und entschieden: ich nehme keine Medikamente und lasse mir nie wieder eine Spritze verabreichen. Ich bekam nun einige Anwendungen verordnet, die mich nicht wirklich aus der Situation heraushoben. Ich nahm also wieder einmal die Ernährungs-Umstellung in Augenschein. Es gibt immer Verbesserungen und somit neue Erkenntnisse zu erzielen. Es ist einfach auch spannend den Weg der Selbstverantwortung zu wählen und ihn dann immer weiter zu gehen und der Diagnose Chronischer Schmerz zu entkommen.

Die Schmerzen, die ich hatte, traten als Schulter- und Nackenschmerzen auf und strahlten in den linken Arm, bis in die Fingerspitzen. Mein behandelnder Orthopäde sprach davon, dass es sich bei mir um eine Kalkschulter (Tendinosis calcarea) handeln würde, die aufgrund einer mangelnden Durchblutung entstanden ist. Die Kalkabsonderung verursacht Schmerzen in der Schulter bei den Bewegungen des Armes. Es war in meinem Falle so, dass ich mir nicht mehr allein die Haare kämmen konnte oder in eine Jacke oder den Mantel hinein kam, nur als Beispiel.

Die Aussicht auf Heilung wurde mir nicht gegeben. Der Orthopäde sprach von einer Verkalkung, die chronischer Art sei. Als Behandlungsmöglichkeiten nannte er die Schmerzbehandlung oder es gäbe da eine Methode, bei der der Kalk entfernt werden könne.

Der operative Eingriff nennt sich Arthroskopie „Schlüsselloch“-Operation

Knopfloch OP Kalkabsaugen
Die Sehne wird wie ein Knopfloch aufgeschlitzt und der Kalk abgesaugt. Mir wurde gesagt, dass es ein Routine-Eingriff sei und nach der OP der Arm wieder belastbar wäre und ich alle Bewegungen machen könne - allerdings dauert die Wiederherstellung der Funktion mehrere Wochen und Voraussetzung ist es, sofort mit der Mobilisierung durch Krankengymnastik zu beginnen.

Lässt sich keine Ursache für den schmerzhaften Gelenkverschleiß finden, sprechen Mediziner von idiopathischer Schultergelenksarthrose. Quelle: netdoktor.de

Sprechen Sie auf jeden Fall immer mit dem Arzt Ihres Vertrauens, wenn Sie ein Schulter-Arm Syndrom plagt.


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