Verstopfung und Durchfall


Verstopfung und Durchfall liegen dicht beieinander


Verstopfung und nun?

Verstopfung bedeutet eine unregelmäßige Stuhlentleerung. Der harte und zu trockene Stuhl verursacht Anstrengung und Schmerzen bis hin zu Hämorriden, die bei der Entleerung entstehen können. Oftmals bleibt ein Empfinden zurück, dass nicht alles aus dem Darm entleert worden ist. Eine Verstopfung verursacht bei manchen Menschen Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen bis hin zu Bauchkrämpfen.

1. Ein Einlauf ist eine gute Hilfe

Bei einer akuten Darmstörung ist der Situation schnell mit einem Einlauf bei zu kommen. Abführmittel helfen ebenfalls doch hat jedes Medikament Nebenwirkungen, wohingegen der Einlauf nebenwirkungsfrei ist. Der Einlauf hielt dem Darm in seiner Tätigkeit wieder aktiv zu werden. Die Darmperistaltik wird in Gang gesetzt. Die Darmwände werden beim Einlaufdurchgang gereinigt. Bakterien, Parasiten und mehr werden durch den Einlauf aus dem Darm herausgespült. Einen Irrigator bekommen Sie in einer Apotheke, mit dem Sie den Einlauf durchführen können. Medikamente, die bei Verstopfung auf dem Markt zu erhalten sind, lässt die Aktivität des Darmes einbüßen.


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2. Wasser trinken und nochmals Wasser trinken

Eine Darm-Verstopfung entsteht, wenn zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird. Der Stuhl wird zu trocken und hart und kann sich nicht geschmeidig durch den Darm bewegen. Also achten immer darauf genug Wasser zu trinken. Es wird empfohlen 2 bis 3 Liter Wasser pro Tag und Person zu trinken. Gemeint ist wirklich, Wasser. Alle anderen Getränke dürfen getrunken werden, doch sollten diese Getränke nicht zu der Wasser-Trinkmenge mit angerechnet werden. Einmal täglich sollte eine Darmentleerung stattfinden.

3. Ernährungsumstellung

Eine regelmäßige gesunde, basische Ernährung mit wertvollen Lebensmitteln verursacht keinerlei Verstopfung. In den westlichen Ländern ist die Darm-Verstopfung eine der häufigsten Zivilisationskrankheiten. Über das Thema mit dem Stuhlgang wird nicht gerne gesprochen und so ist es sehr schwer zu erfassen, wie viele Menschen mit einer Darm-Trägheit zu tun haben. Frauen leiden in der Regel mehr als Männer darunter. Über die Ernährungsumstellung können Sie sich gerne auf eine meiner Seiten informieren. Eine gute und leicht anwendbare Methode ist die Herstellung der Basensuppe, die frisch täglich zubereitet und verzehrt wird und gute Erfolge mit sich bringt.

Ist die Darm-Verstopfung schon sehr fortgeschritten, gibt es gute alternative Möglichkeiten um der Darm-Verstopfung auf die Sprünge zu kommen. Es gibt gute Kräuter-Abführ Tees, Leinsamen, Flohsamen, eingeweichte Backpflaumen und immer wieder Wasser trinken. Ein guter Tipp: Als erstes am Morgen 1 großes Glas lauwarmes Wasser trinken. Später weiterhin Wasser trinken und die eine oder andere Tasse Kräutertee. Bleiben Sie dabei und trinken Sie Wasser, greifen Sie nicht nach den Abführmitteln. Die Abführmittel verschlimmern die Verstopfungs-Situation erheblich. Die Darmträgheit führt mitunter zur Diagnose Chronische Verstopfung.

4. Bewegung

Menschen, die sich wenig oder gar nicht bewegen, haben einen schlechten Stand. Neben einer Ernährungs-Umstellung wäre anzuraten die Bewegung mit einzuplanen. Treppenlaufen statt des Aufzugs nehmen. Begeben Sie sich mit dem Fahrrad zum Einkaufen, das Kind von der Schule oder aus dem Kindergarten Abholen oder sogar mit dem Rad zur Arbeit fahren, je nach Lebenssituation. Menschen, die bettlägerig sind haben es besonders schwer, eine solche Situation zu meistern. Eine gesunde Ernährung und viel Wasser trinken geht auch im Bett. Mit der Bewegung sieht es nicht so gut aus. Eine Bewegungs-Therapeutin kann 2-bis 3-mal in der Woche etwas unterstützend zur Seite stehen.

Ein kleines Fallbeispiel:

Eine Tante meiner Familie, sie ist verstorben, nahm ständig Krampampoli zu sich, damit sie eine gute Verdauung haben konnte.

Krampampoli - Rezept

In einen Topf werden Feigen, Orangeat, Rosinen, Korinthen, Datteln, Pflaumen, Nüsse und Äpfel gegeben, von jeder Sorte dieselbe Einheit. Hinzu gegeben wird: ein Karton Würfelzucker, 2 Liter süßen Weßwein und 2 Liter heißen Tee, 2 Liter Orangensaft und 1/2 Liter Rum.

Nun wird der Würfelzucker mit dem Rum übergossen und angezündet. Während die Verbrennung stattfindet, tropft der Zucker auf das Obst, danach wird der Wein, der Tee, der Saft und zusätzlich noch 2 Apfelsinen dazugegeben. Einige Minuten stehen lassen, sollte heiß bleiben. Alles wird nun durch ein Sieb gegeben und in Flaschen, am besten dunkle Glasflaschen, gefüllt.

Lange Jahre funktionierte die Methode mit dem Krampampoli. Dann gab es in ihrem Leben einen neuen Mann, der sie am Frühstückstisch durch seine Unterhaltungen so fesselte, dass sie sich nicht getraute, um einen Moment des Weggehens zu bitten, um für Ihre Darmentleerung sorgen zu können. Dieses Verhalten führte letztendlich dazu, das der Krampampoli nicht mehr seinen Dienst tat. Die Tante griff nach stärkeren Mitteln und die Darmentleerung fand Jahrzehnte nicht mehr richtig statt. Als sie den Zusammenhang erkannte, änderte sie die Situation und ging vom Tisch weg und zur Toilette, ganz gleich welches Thema besprochen wurde. Die Normalisierung der Darmtätigkeit ließ nicht lange auf sich warten. Die Tante dachte nun an sich selbst und stellte zusätzlich zur Verhaltensänderung auch die Ernährung um.

Reizdarm Symptome 

Ein gereizter Darm ist eine der häufigen Ursachen der chronischen Verstopfung. Darmkrämpfe verengen den Durchgang des Stuhlgangs und das Verstopfungsleiden wird quasi eingeleitet.  Menschen mit einer Reizdarm-Diagnose leiden häufig einmal unter Verstopfung und dann wieder unter ständigen Durchfall, beides liegt sehr eng beieinander. Selten liegt bei den Patienten mit einem Reizdarm-Syndrom eine organische Ursache zugrunde. Es kommt häufig vor, das über Druckschmerz im Bauch und vor allen Dingen im Unterbauch geredet wird. Völlegefühl, aufgeblähter Bauch und Blähungen gehen mit den vorgenannten Symptomen einher. Die Häufigkeit der Toilettengänge werden als lästig empfunden und dann eben die Beschaffenheit des Stuhlgangs. Diarrhö und/oder Obstipation, häufig wechseln beide sich ab, können Reizdarm-Symtome sein. Die betroffenen Menschen klagen über unzureichende Darmentleerung oder sie haben ein Druckgefühl welches mit starkem Stuhlgang-Drang einhergeht. Psychische Stress-Situationen und ggf. auch bestimmte Nahrungsmittel können  Reizdarm-Symptome hervorrufen und/oder diese verschlimmern.

Achtung:

In welcher der vorgenannten Situationen Sie sich auch befinden. Ich rate Ihnen sich unbedingt an den Arzt Ihres Vertrauens zu wenden und sich beraten zu lassen.


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